
Möchtest du wissen, welche WIN-Nummer dein Boot hat und wie du sie herausfinden kannst? Ob du ein Boot über Boatauction verkaufen, versichern oder für den Transport vorbereiten möchtest – die WIN-Nummer ist unverzichtbar. Wir erklären dir Schritt für Schritt, was sie ist, wie sie sich von CIN oder HIN unterscheidet und wie du sie finden kannst.
Eine WIN-Nummer, auch Watercraft Identification Number genannt, ist die eindeutige Identifikationsnummer eines Bootes. Man kann sie als den Ausweis Ihres Schiffes betrachten. Sie hilft dabei, weltweit genau zu erkennen, um welches Boot es sich handelt. Das ist nützlich beim Verkauf, bei der Versicherung oder bei der Registrierung.
In Europa ist die WIN-Nummer für alle Boote verpflichtend, die nach Juni 1998 gebaut wurden. Boote, die vor 1998 hergestellt wurden, haben oft keine WIN-Nummer. Manchmal wurde ein älteres Boot später registriert und hat dadurch dennoch eine offizielle Nummer erhalten.
Für US-Boote gibt es eine vergleichbare Nummer: die HIN-Nummer (Hull Identification Number). Sie ist seit 1972 vorgeschrieben und liefert in 12 Zeichen Informationen über Hersteller, Seriennummer und Baujahr. Einige ältere oder importierte Boote haben eine CIN-Nummer, ein älteres Identifikationssystem, das weiterhin zur Erkennung des Wasserfahrzeugs verwendet wird.
Eine WIN-Nummer ist eindeutig und standardisiert, meist 12 bis 14 Zeichen lang. Zum Beispiel:
NL-SIG-1234-A-123
NL = Ländercode
SIG = Hersteller/Werft (z. B. Sigma)
1234 = Seriennummer
A = Baumonat (A = Januar)
1 = letzte Ziffer des Baujahres
23 = Modelljahr
Du findest diese Nummer meist auf einem Aluminiumschild am Heckspiegel (Rückseite des Rumpfes), manchmal beim Steuerstand oder in den Bootspapieren.
Hier ist eine praktische Checkliste, um deine WIN-Nummer zu finden – auch wenn dein Boot nur eine CIN oder HIN hat: